Foto: pixabay.com

Unterstützung im Hochwassergebiet

Beitrag teilen

 Bild: Zwei DRK-Helfer holen eine Trage bei einer Übung am Dalles

Ehrenamt

Wir suchen Sie. Machen Sie beim Deutschen Roten Kreuz mit!
Weiterlesen

Bild: Ein DRK-Helfer rührt eine Suppe um
Im Katastrophenfall wird jede Hilfe benötigt. DRK-Helfer aus Mörfelden fahren ins Hochwassergebiet und kochen täglich für 7.000 Personen.
Eine Woche lang waren fünf Helfer des Ortsvereins in Ahrweiler. Genaugenommen im Nachbarort Grafschaft wurde das größte Verpflegungszentrum der jüngeren Geschichte aufgebaut. In mehr als zehn Feldküchen wurden rund 7.000 Mahlzeiten pro Tag zubereitet. Bis zu 10.000 Essen sind täglich möglich.
 
Essen ohne Strom und Gas
Damit die Essen, die in der Region an die Bewohner und freiwilligen Helfer verteilt wurden, pünktlich fertig waren, wurden bereits um zwei Uhr nachts die Kessel angeheizt sowie Fleisch und Gemüse geschnippelt. Vermutlich haben mehr als 8.000 Haushalte keinen Strom und/oder Gas. Die Zubereitung von Mahlzeiten ist daher nahezu unmöglich und das Versorgungszentrum des DRK noch über mehrere Wochen notwendig.
 
In den Feldküchen können viele verschiedene Essensgerichte zubereitet werden. In dieser Woche gab es u. a. Pizzasuppe, Eintopf oder Gulasch mit Spätzle. Zusätzlich gab es Lunch-Pakete.
 
Grauenhafte Zerstörung
Den Ortsvereins-Helfern bot sich eine schreckliche Landschaft der Verwüstung. Obwohl bereits vieles aufgeräumt wurde, sind die Schäden immer noch deutlich sichtbar. Straßen und Brücken fehlen, Autos sind voller Schlamm und Fenster in Häusern sind nicht mehr vorhanden. Um dieses zu verarbeiten, steht den DRK-Helfern immer auch psychosoziale Hilfe zur Seite.